Justizfachangestellte/r

  • Branche

    Öffentlicher Dienst

  • Karrierepfad

    Empf. Schulabschluss: Mittlere Reife
    Ausbildungsdauer: 3 Jahre
    Arbeitszeiten: werktags

  • Verdienst

    1. Jahr 940 Euro
    2. Jahr 990 Euro
    3. Jahr 1040 Euro
    Nach der Ausbildung 2000-2800 Euro

3 wichtige Stärken:

zuverlässig und vertrauenswürdig
Organisationstalent
Sinn für Gerechtigkeit

Hilfreich sind gute Noten in:

Mathe
Deutsch

Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Beamter/Beamtin des mittleren Justizdienstes
  • Justizfachwirt/-in
  • Gerichtsvollzieher/-in

 

Nach deiner Ausbildung kannst du:

  • juristische Auskünfte erteilen.
  • Akten verwalten.
  • Anträge stellen.
  • Urteile oder Anklageschriften schreiben und beglaubigen.
  • Protokolle führen.
  • Gerichtskosten berechnen.
  • Änderungen und Eintragungen in das Grundbuch und das Handelsregister vornehmen.

Einspruch! Innerhalb deiner Ausbildung eignest du dir ein umfangreiches juristisches Fachwissen an. Dein Arbeitsplatz ist entweder an Amtsgerichten oder in Staatsanwaltschaften. Dabei hilfst du sowohl Anwälten, als auch Richtern bei ihren Tätigkeiten. Du bist dafür zuständig Anträge zu stellen, Fristen einzuhalten und wichtige Unterlagen bereitzustellen.

Außerdem bist du der Ansprechpartner der Bürgerschaft und tätigst alle organisatorischen Büroaufgaben. Du verwaltest Akten, koordinierst Termine und erstellst Protokolle. Außerdem beglaubigst du die Abschriften von Gerichtsentscheidungen, nimmst Einträge und Änderungen im Grundbuch oder Handelsregister vor, schreibst Vorladungen und erteilst Auskünfte an Bürger und Bürgerinnen.

Da du viel mit vertraulichen Informationen arbeitest, solltest du unbedingt sehr viel Fingerspitzengefühl mitbringen. Zusätzlich solltest du gut in Mathe sein, denn du berechnest unter anderem die Verfahrenskosten.

In deiner Ausbildung erhältst du ein durchschnittliches Gehalt von 940-1040€ brutto monatlich. Danach gibt es ein Einstiegsgehalt von 2000-2800€. Ein besonderer Bonus hierbei ist die Möglichkeit später zum Beamten des mittleren Justizdienstes befördert zu werden. Du kannst aber auch eine Weiterbildung z.B. als Justizfachwirt/in machen, oder Gerichtsvollzieher werden.

Zu jeder Bewerbung gehören ein individuelles Anschreiben, dein Lebenslauf und Anlagen, in denen du Abschlusszeugnisse und eventuell Zertifikate unterbringen solltest.

Beachte dabei unsere 5 Top-Tipps:

Tipp Nr.1: Verwende ein Bild. Überzeuge das Unternehmen durch deine seriöse, aber sympathische Art.
Tipp Nr.2: Achte auf jeden Fall darauf, dass deine Bewerbung fehlerfrei ist, das ist hier besonders wichtig! Am besten lässt du dazu jemanden Korrektur lesen. Du solltest außerdem ein schlichtes, elegantes Format wählen und dich hierbei nicht allzu kreativ ausleben.
Tipp Nr.3: Das Anschreiben ist der wichtigste Teil deiner Bewerbung. Hier solltest du deine Stärken nennen und weshalb du der perfekte Mitarbeiter für das Unternehmen bist. Als passende Stärken solltest du hier unbedingt (wenn es auf dich zutrifft) dein Computeraffinität und dein Organisationstalent nennen. Abgesehen vom Inhalt deiner Bewerbung musst du unbedingt auf bestimmte Formalien achten, nutze keine Floskeln, sondern mach dich schlau bei wem deine Bewerbung auf dem Tisch landen wird und nutze die persönliche Anrede.
Tipp Nr.4: Sammle Erfahrungen. Vielleicht kannst du ja ein Praktikum machen? Oder hast dir nebenbei besondere Zertifikate angeeignet? Auch mit einem guten Notendurchschnitt kannst du hier punkten: gute Noten in Deutsch (du musst viel schreiben), Mathematik (du arbeitest hier mit Geld) und Wirtschaft (Rechte und Pflichten müssen dir bekannt sein) sind besonders wichtig. Du hast vielleicht auch mal einen MS-Office Kurs besucht? Auch das passt hier wunderbar!
Tipp Nr.5: Nenne passende Hobbys. Liebst du es Dinge zu planen und bist ein richtiges Organisationstalent? Super, denn das kannst du hier gut gebrauchen. Bist du vielleicht in einem Verein? Super, das zeigt, dass Kundenkontakt kein Problem für dich darstellt.

Fazit: Wenn du also auf der Suche nach einem Job mit Beamtenperspektive bist, könnte eine Ausbildung als Justizfachangestellte/r genau das Richtige für dich sein. Also ran an die Tasten und schau dabei gerne auf unserer Jobbörse nach ausgeschriebenen Stellen.

Du solltest Justizfachangestellte/r werden, wenn …

1. du die Arbeit im Gericht spannend findest.

2. du gerne organisierst und verwaltest.

3. die Aussicht später mal Beamter zu werden dich reizt.

Du solltest auf keinen Fall Justizfachangestellte/r werden, wenn …

1. die Arbeit am Computer dir Probleme bereitet.

2. Mathe und Deutsch deine Hassfächer sind.

3. du nicht gerne im Team arbeitest.

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