Beamter/Beamtin im gehobenen technischen Dienst

  • Branche

    öffentlicher Dienst

  • Karrierepfad

    Empf. Schulabschluss: Fachabitur, Bachelor-Studium
    Ausbildungsdauer: 1-3,5 Jahre
    Arbeitszeiten: werktags und an Sonn- und Feiertagen, Schichtdienst möglich

  • Verdienst

    1. Jahr 1200 Euro
    2. Jahr 1200 Euro
    3. Jahr 1200 Euro
    Nach der Ausbildung 2900 Euro

3 wichtige Stärken:

Begeisterung für Technik und Elektronik
Organisationstalent
Lösungsorientiert

Hilfreich sind gute Noten in:

Mathe
Physik
Werken/Technik

Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Aufstieg in den höheren Dienst
  • Studium

 

Nach deiner Ausbildung kannst du:

  • Messinstrumente bedienen, überwachen (Bereich Umweltverwaltung).
  • Maschinen bedienen und Instandhalten (Bereich Bahnwesen).
  • beraten (Bereich Agrarverwaltung).
  • Einsätze leiten (Bereich feuerwehrtechnischer Dienst).
  • entwerfen und planen (Bereich Wasser- und Schifffahrtstechnik).
  • Konzepte entwickeln (Bereich Wehrtechnik).

Deine Aufgaben im gehobenen technischen Dienst sind je nach Bereich extrem unterschiedlich. Mögliche Schwerpunkte im technischen Dienst sind: Umweltverwaltung, Bahnwesen, Agrarverwaltung, feuerwehrtechnischer Dienst, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und Umweltschutz.

Im Schwerpunkt Umweltverwaltung lernst du unterschiedliche Messinstrumente zu bedienen und prüfst damit den Boden-, Wasser-, oder Luftzustand, um diesen zunächst zu analysieren und anschließend zu dokumentieren. Du beschäftigst dich mit deiner Umwelt und ermittelst Emissionswerte, Schadstoffbelastungen und Lärmpegel.

In der Gewerbeaufsicht hingegen überwachst und dokumentierst du die Einhaltung von Transportvorschriften für Gefahrgüter.
Im Schwerpunkt Bahnwesen mit Maschinentechnik ist die Inbetriebnahme von Schienenfahrzeugen und ihre regelmäßige Wartung dein hauptsächlicher Verantwortungsbereich.

Als Beamter in der Agrarverwaltung ist es deine Aufgabe Land- und Forstwirte sowie Verbraucher zum Pflanzenschutz zu beraten und Fragen zur Pflanzen- oder Tierproduktion zu beantworten.

Im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst dagegen leitest du Einsätze bei der Brandbekämpfung und rettest Personen und Tiere.

Hingegen im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung entwirfst du im Bereich Bautechnik neue Wasserbauwerke und planst deren Bau. Außerdem bist du für die Instandhaltung bestehender Werke zuständig.

In der Fachrichtung Wehrtechnik entwickelst du Konzepte für wehrtechnische Geräte und betreust die industrielle Entwicklung. Außerdem bist du dafür zuständig die Bundeswehr technisch auszustatten.

Da du in der Regel einen Bachelorabschluss in einer ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung mitbringst, ist dein Gehalt in dieser Ausbildung höher, als bei anderen. Zu deinem Grundgehalt zwischen 1200-1250€ brutto monatlich kannst du gewisse Zulagen bekommen.

Du erhältst mehr Geld, wenn du an Sonn- oder Feiertagen arbeiten gehst oder verheiratet bist und Kinder hast. Nach deiner Ausbildung bist du Beamter im öffentlichen Dienst und hast somit einige Vorteile. Zum einen ist dein Arbeitsplatz gesichert, denn du bist unkündbar und durch den Staat abgesichert. Das klingt doch schon mal toll oder?

Als Beamter bist du außerdem befreit von der Sozialversicherung, wodurch von deinem Bruttolohn mehr Netto übrig bleibt, als bei anderen Angestellten. Dein Einkommen wird durch das Bundesbesoldungsgesetz geregelt, grundlegend dafür ist dein Dienstgrad (z.B Vermessungsinspektor). Das monatliche Gehalt schwankt dementsprechend stark zwischen 2780-5090€.

Zu jeder Bewerbung gehört ein individuelles Anschreiben, dein Lebenslauf und Anlagen, in denen du Abschlusszeugnisse und eventuell Zertifikate unterbringen solltest.

Beachte dabei unsere 5 Top-Tipps:

Tipp Nr.1: Überprüfe, dass dein Lebenslauf lückenlos ist!
Tipp Nr.2: Achte auf jeden Fall darauf, dass deine Bewerbung fehlerfrei ist. Am besten lässt du dazu jemanden Korrektur lesen.
Tipp Nr.3: Im Anschreiben solltest du selbstbewusst mit deinen Fähigkeiten überzeugen. Dazu gehört, dass du unbedingt deutscher Staatsbürger sein musst. Überzeugen kannst du mit guten Noten im technischen Bereich.
Tipp Nr.4: Sammle Erfahrungen. Einschlägige Praktika bereits während deines Studiums sind hier von Vorteil. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten können dir helfen.
Tipp Nr.5: Nenne passende Hobbys und Interessen. Bist du zum Beispiel bei der freiwilligen Feuerwehr? Super, denn das würde zum feuerwehrtechnischen Dienst passen. Sorgst du dich um deine Umwelt und nimmst öfter öffentliche Verkehrsmittel? Toll, das kann dir im Bereich Umweltverwaltung helfen.

Fazit: Wenn du also auf der Suche nach einem analytischen Job mit guten Zukunftsperspektiven bist, könnte eine Ausbildung als Beamter/Beamtin im gehobenen technischen Dienst genau das Richtige für dich sein. Also ran an die Tasten und schau dabei gerne auf unserer Jobbörse nach ausgeschriebenen Stellen.

Du solltest Beamter/Beamtin in gehobenen technischen Dienst werden, wenn …

1. Technik dich voll und ganz begeistert.

2. du dich um deine Umwelt und deine Mitmenschen sorgst.

3. du Dinge gerne beobachtest und analysierst.

Du solltest auf keinen Fall /Beamtin in gehobenen technischen Dienst werden, wenn …

1. dein technisches Verständnis stark begrenzt ist.

2. du unstrukturiert und unorganisiert bist.

3. handwerklich ungeschickt bist.

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